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Der internationale Arbeitsmarkt braucht unbedingt das bedingungs




1.Gesellschaftliche Lasten unlogisch verteilt. In unserer Welt mit einem sehr hohem Stand der Technik droht immer die Arbeitslosigkeit. Das ist kein Wunder denn wir, als Gesellschaft haben schon seit mehreren Jahrhunderten uns bemüht um die Arbeit und zumal das Schuften zu automatisieren. Noch immer sind in der Welt täglich mehrere Tausende von Ingenieuren tätig, um die Arbeit aus der Welt zu schaffen. Doch praktizieren wir in unseren Gesellschaften ein System der Verteilung der Einkünfte, das genau mittels Arbeitseinsatz und Arbeitsbelohnung zu Stande kommt. Je mehr Arbeit c.q. Arbeitskraft desto mehr Einkommen Mann bekommt. Wenn aber die Arbeit von Maschinen übernommen wird, bekommt der Maschinenarbeiter auf einmal kein Einkommen mehr, die Maschine bekommt Rendite und braucht Energie das gilt als Vergütung für die übernommene Arbeit. Weiterhin ist unsere Gesellschaft so sehr entwickelt worden, dass die Kosten um dies Alles im Stande zu halten jetzt ungefähr 50% unseres Gesamteinkommens betragen. Der Staat finanziert seinen Teil dieser Kosten mittels Steuer und der soziale Teil wird mittels Lohnmehrkosten von den Kassen beigebracht. Global gesprochen kann man also sagen dass praktisch 90% der gesellschaftlichen Kosten aufgebracht wird durch Erhöhung der Lohnkosten. Wenn das also geschieht, was wir Alle gerne wollen, namentlich der Ersatz von Schuftarbeit durch Maschinenarbeit verlieren wir Arbeitsplätze, die wir so gerne haben möchten, aber zu gleicher Zeit verlieren wir auch Einkünfte weil Steuer sowie Sozialabgaben niedriger werden. Das wirkt Alles prima so lange wir Arbeitskräfte brauchen, so lange die knapp sind, weil wir z.B. unser Land das in Trümmer liegt, aufbauen müssen. Das wirkt aber contraproduktiv als Arbeitsplätze knapp sind und die Produktionskapazität viel grösser ist als gebraucht oder benützt wird. In dieser „neuen“ Gesellschaft braucht man ein anderes System um die Kosten der Gesellschaft einzusammeln, ein System jedenfalls das nicht die Gesellschaft weiter treibt in eine Richtung die wir nicht wollen nl. zunehmende Arbeitslosigkeit und noch höhere Produktion die immer weniger gekauft werden kann von den Arbeitslosen. 2. Weltweite Folgen Weltweit aber sind die Folgen dieses Systems noch viel schlechter, denn die hohen Arbeitskosten in Europa, dienen nicht nur für die Verteilung des Nationalprodukts sondern auch für die nackte Existenz, das Grundbedürfnis der Einwohner. Dieses Grundbedürfnis ist inkorporiert in dem Lohn, tatsächlich fängt das Lohngebäude erst an beim Existenzminimum. Der freie Lohn ist erst der Lohn der das Existenzminimum übersteigt, in Deutschland wird das Existenzminimum ungefähr € 8.000,-pro Person im Jahr sein, in China vielleicht nur €200,-pro Person pro Jahr. Doch genügn die €200,genau wie die € 8.000,-in Deutschland nur für die nackte Existenz. So kann man sagen dass die zwei Beträge in einer bestimmten Sinn an einander gleich sind. Der deutsche Arbeiter fängt also im Wettbewerb auf dem internationalen Arbeitsmarkt an, mit einem Rückstand von € 7.800,-, dazu kommen noch die unproportionalen Lasten auf der Arbeit wie oben ernannt. Dies ist der Grund warum die global operierenden Betriebe alle Arbeit nach China bringen und warum die deutsche (europeïsche, amerikanische) Industrie nicht mehr konkurrieren kann. Weltweit führt diese Situation von Ungleichgewicht zu allerhand Krisen und in weltweiter Arbeitsteilung zu absurden Situationen : die in China angefertigten Produkte können dort nicht gekauft werden, weil die Kaufkraft nicht da ist. Also zuerst werden die Produktionsmittel in China eingeführt da wird das Produkt hergestellt und dann wieder herausgeführt nach Deutschland. Zu ergreifendsten Konsequenzen gehört hier das Beispiel von Holländische Garnelen und deutschen Krabben die in Marokko hinein geführt werden um dort gepellt zu werden um dann wieder zurück in den Niederlanden und bei uns auf dem Tisch gesetzt zu werden. In Die Leute realisieren diese Sachen irgendwie auch, obwohl die wirtschaftlichen Triebfedern nicht immer klar sind. Der freier Lohn, das heisst der Lohn, der über das Grundeinkommen bezahlt wird, ist in der Welt auch unterschiedlich in der Höhe, aber er ist ein viel reellerer Massstab für die Arbeitsproduktivität. 3. Nur freie Arbeit auf der Weltbühne Um weltweit zu einer vernünftigen Arbeitsteilung zu kommen soll man zuerst berücksichtigen, dass die Menschen in ihrer eigenen Gesellschaft in ihrer materiellen Existenz gesichert sind. Was dann noch bleibt kann verwirtschaftet und verhandelt werden. Also linksrum oder rechtsrum wird das Grundeinkommen sowieso überall auf der Welt doch irgendwie „bezahlt“; die Gesellschaft produziert das auf die eine oder andere Weise für Jedermann. Es wäre dann auch nur vernünftig, im voraus an Jedermann ein Grundeinkommen zu bezahlen, so dass sein Leben gesichert ist und er das auch spürt als gesichert. Von einer solchen Situation startend, wird der Bürger sich vielleicht eher steuerpflichtig fühlen an der Gesellschaft, statt dass er das Gefühl hat, dass der Staat ihn nur missbraucht als „Steuerkuh“. Wenn also ein Grundeinkommen weltweit eingeführt würde, dann würde zumal in der westlichen Welt die Industrie wieder ein faire Wettbewerbstellung haben und es würde auf Weltebene ein auch ökologisch verantwortetes Gleichgewicht entstehen können. 4. Weitere segenreiche Folgen von BGE. Wenn dann weiter die Steuer nur auf die Produkte die im Inland auch verbraucht werden, erhoben würde (wie Götz Werner vorschlagt) dann können in den armen Ländern westliche Maschinen billiger werden und können sie dort ihre Fachleute behalten und in ihrer eigenen Wirtschaft einsetzen. Durch den Wettbewerb auf nur freie Arbeit werden die Lohndifferenzen weltweit sehr viel niedriger werden, wodurch auch die internationale Arbeitsmobilität sehr abnehmen wird. Denn der Kazache kann auf der Basis seines Grundeinkommen an seiner eigenen Wohnung bauen und braucht dafür nicht mehr in Deutschland Gastarbeit leisten zu kommen; wenn er das machen will, ist sein Gehalt (noch) viel niedriger als jetzt, denn er entbehrt das Grundeinkommen, das der inländischer Arbeiter im Voraus bekommt. Im internationalen Bereich wird das Austauschverhältnis für die armen Ländern besser, und sie können vieles behalten was sie jetzt exportieren müssen. In den westlichen Ländern entsteht eine freie, herausfordernde Gesellschaft, woran Jedermann sich beteiligen kann auf seine eigene Art und Weise. 5. Zum Schluss Um den gesellschaftlichen Arbeitseinsatz zu gewährleisten wird jedes Jahr die Höhe des Grundeinkommens angepasst festgestellt, so dass Frau oder Mann nicht mehr oder weniger Arbeit braucht als wozu Jedermann selbst bereit ist. Weil der internationalen Transport sehr viel weniger sein wird, wird ein BGE auch auf ökologischen Gebiet Vorteilhaft sein. Und weil viel weniger Volumen und wirtschaftliche Werten über der Welt verhandelt werden, werden auch im finanziellen Bereich die Gleichgewichte weltweit besser gehalten werden können. Das im demokratischen Bereich der einzelne Bürger bei der Einführung von einem BGE eine viel seriösere Stimme haben wird, wird in unserem heutigen Welt-und Gesellschaftsordnung worin Populismus immer droht, auch sehr willkommen sein. Maastricht, 05-05-2009 Leon J.J. Segers




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