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Der bis zu 20 Meter hohe Walnussbaum kommt ursprünglich aus Mittelasien. Populär wurde er, als Karl der Grosse anordnete, den Baum auch in unseren Breiten anzupflanzen. Es dauert rund 15 Jahre bis ein Walnussbaum wirklich reiche Früchte trägt, und ein halbes Jahrhundert verstreicht, ehe er seine volle Produktivität erreicht. Das aus den Nüssen gewonnene Öl, das nicht erhitzt werden soll, ist wohlschmeckend, nussig, mild und wird besonders in der französischen Küche geschätzt. Nüsse ohne Schalen sollte man kühl lagern. So auch das besonders hochwertige Öl, denn es hat einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Zu den Besonderheiten des Walnussöls zählten seine ausgeprägte fungizide, also gegen Pilze gerichtete Wirkung. Ausserdem desinfiziert es sehr gründlich, was auch bei der Hautpflege von Nutzen ist. Walnussöl ist durch seinen extrem hohen Gehalt an Linolsäure ein sehr wertvolles Öl. Es stärkt das Immunsystem, wirkt positiv auf den Fettstoffwechsel, fördert die Regeneration der Haut und bringt den Hormonhaushalt ordentlich in Schwung. Das Walnussöl findet auch in der Kosmetik seine Anwendung. So können aufgesprungene Lippen mit Walnussöl pur durchaus den Fettstift ersetzen. Jede Hautirritation lässt sich sehr gut mit Walnussöl pur lindern. Es findet auch in der Ölmalerei Verwendung. Es zeichnet sich durch Dünnflüssigkeit , ein hohes Pigmentaufnahmevermögen und eine geringe Vergilbungstendenz aus.
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